Das Erwachen im Wandel

Es gibt viele Situationen im Leben, die wir erst auf den zweiten Blick, in der Phase der Rückbetrachtung, beim Nachdenken verstehen.

Synchronizität umschreibt ein Phänomen, welches immer mehr Menschen erfahren und sich alsbald fragen, was das Erlebnis zu bedeuten hat. Dabei handelt es sich um ein sinnvolles Zusammenspiel von Geschehnissen, welche nicht nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung verlaufen.

Dass sich ein Wandel vollzieht ist unbestritten, doch so lange die alltäglichen Dinge des Lebens funktionieren (Supermarkt, Bankautomat, Müllabfuhr, Tankstellen etc.) werden Veränderungen erst spürbar, wenn man diese direkt erfährt.

Da sieht man eine Werbung und ein Gedanke lässt einen nicht ruhen und plötzlich spricht jemand genau über den Inhalt, den man selbst in seinem Kopf hat. Man liest einen Artikel und am Nachmittag bei der Kaffeerunde wird scheinbar aus heiterem Himmel das Thema des Artikels von der Freundin angesprochen, die sich bisher nie zu solchen Inhalten geäußert hat. Zufall? Nein, Zufälle gibt es nicht! Vielmehr kann es als Erwachen im Wandel bezeichnet werden.

Die Impulse hierfür nehmen zu und nun gilt es, einen passenden Umgang dafür zu finden. Es bietet sich an, die Dinge nicht zu zerreden bzw. zu „zerdenken“. Das bewusste Annehmen steht im Vordergrund und die Verarbeitung dessen. Hier zeigt sich ein individueller Ablauf, der von außen nicht beeinflusst werden sollte. Man fühlt in sich hinein und das, was man spürt, gehört jedem Menschen allein.

Ebenso ist es ratsam, sein Umfeld mit den Erkenntnissen nicht zu überfordern. Jeder blickt anders auf bestimmte Geschehnisse und ein plötzlicher Sinneswandel wird in der Gesellschaft eher als Irritation aufgefasst. Der Moment bestimmte Inhalte zu platzieren tritt in gleicher Weise auf, wie man selbst ein synchronistisches Erlebnis erfahren hat.

Wir sind alle miteinander verbunden und somit werden die inneren Geschehnisse mit den äußeren Erlebnissen zu einem schlüssigen Bild passend zusammengeführt, welches oftmals erst einige Zeit danach komplett erfasst werden kann. Je öfter man Synchronizität erfährt, desto intensiver bildet sich eine Sensibilität aus, die das eigene Denken und Handeln stärkt. Dies wiederum führt zu einer stabilen Schwingung, die für Ausgeglichenheit und Ruhe in einem selbst sorgt.

Diese Balance zwischen dem Innen und Außen ist auch für das Umfeld spürbar und insofern ist es nicht verwunderlich, dass nun hier und da besondere Gespräche stattfinden, sich ein intensiverer Austausch ergibt.

Offenheit und Transparenz sind die besten Begleiter in den Zeiten des Wandels und im Prozess des Erwachens lässt sich dadurch eine Leichtigkeit erzeugen, die jedes Thema in das dafür vorgesehene Licht hüllt.

Mit jeder Form dieses Austausches wird ein neuer Impuls ausgelöst, der wiederum für Schwingungen an anderen Stellen sorgt. Damit verbinden sich immer mehr dieser Schwingungsmuster und sorgen für eine Erhöhung der Resonanz, was letztlich zu einer Harmonisierung des jeweiligen Seins und Tuns führt.

Es liegt in unseren Händen den Geschehnissen aufrichtig und in Liebe – im Hier und Jetzt – zu begegnen. Im Buch von Dan Millman >Der Pfad des friedvollen Kriegers< gibt es eine Stelle, die das Erwachen im Wandel treffend umschreibt:

Wo bist Du? Hier.

Wie spät ist es? Jetzt.

Was bist Du? Dieser Moment.

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